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„Das Letzte Abendmahl“, Cosimo Rosselli und Biagio d’Antonio, 1482, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom


Abbildung 236: „Das Letzte Abendmahl“ mit Jesus Christus in acht farbig markierten Einzelszenen. Die rote Markierung zeigt Jesus am Tisch sitzend mit seinen Aposteln zum Letzten Abendmahl. Ihm schräg gegenüber sitzt Judas, einer der Verräter von Jesus, in lila Markierung, der im Nacken einen kleinen Satan trägt. Über den beim letzten Abendmahl schräg gegenüber und links von Jesus sitzenden Apostel Judas konnte Jesus jedoch auch seine weitere Zukunft über dessen satanische Kenntnisse erfahren. Oberhalb der Apostel sind drei Gemälde beginnend von links nach rechts, Jesus im Ölgarten in gelber Markierung, Jesus Verrat und Gefangennahme in blauer Markierung, sowie eine Szene mit der Kreuzigung von Jesus in orangefarbener Markierung zu sehen. Mit dem Ritual der Wandlung von Brot und Wein beim „Letzten Abendmahl“ liegt das Hauptmerkmal der Eucharistie in der Heiligung der menschlichen Arbeit, die im Leib Christi ihren sündenreinen Urheber hat. Dabei kennzeichnet das Brot, das jeder Gläubige bei der Kommunion einnehmen kann, die geistige Wegzehrung auf dem Weg des Lebens und Arbeitens in das gelobte Land, das dem Himmel entsprechen soll. Der Wein entspricht symbolhaft der zu leistenden Arbeit.


In hellgrüner Markierung sind die rechts von Jesus sitzenden Apostel mit dunklem Hintergrund zu sehen, die damit offenbar beim Letzten Abendmahl die Erbsündenschuld der Menschheit visualisieren sollen, die anschließend auf den wiedergeborenen Christus als Opfer der Menschheit übertragen werden soll. Zur linken Seite, von dem in der Mitte ersichtlichen Jesus betrachtet, in hellblauer Markierung hingegen jene Apostel, die sich durch den hellen Hintergrund als die Apostel mit klaren Gedanken und dem neu erwählten Bartholomäus Christus zu erkennen geben. Die dunkelrote Markierung zeigt schließlich Darstellungen von Karaffen und Tieren, die zur Eucharistie und zur weiteren Deutung des Geschehens ihren Beitrag leisten sollen, Cosimo Rosselli und Biagio d’Antonio, 1482, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.


Abbildung 237: In roter Markierung die Fußwaschung bei den Aposteln durch Jesus mit der Wahl des neuen Christus Nachfolgers. Dunkle Heiligenscheine um die Köpfe der Apostel zeugen von der Gegenwart Satans. Die Wahl des neuen Christus Nachfolgers unter den Aposteln erfolgte über den Indikator Rückenschmerzen, die sich bei Jesus durch das Anfassen der Apostelfüße ergaben oder auch nicht. So sind beim Anfassen jenes Fußes, den er augenblicklich festhält, keine Rückenschmerzen bei Jesus wahrzunehmen, was über das weiße Gewand eines Apostels an Jesus Rücken in hellgrüner Markierung erkannt werden kann. Außerdem trägt der von Jesus selbst erwählte neue Bartholomäus Christus in hellblauer Markierung als einziger über die scheinbar aufgesetzte Dachstrebe an seinem Nacken offensichtlich das Dach des Gebäudes, das auch als symbolisches Himmelsgewölbe verstanden werden kann, und bestätigt damit zusätzlich seine Wahl als Menschensohn, Fresko von Giotto di Bondone in der Cappella degli Scrovegni, Padua.



Abbildung 244: „Das Letzte Abendmahl“ mit dem Verrat von Jesus und der erstmalig enthüllten Mittäterschaft des Satan-Engels Petrus. Blau markiert, die Episode, wie Jesus von Judas durch einen Kuss verraten und von Soldaten gefangen genommen wird. Über den Fingerzeig von Jesus und den ausgestreckten, nackten und linken Fuß des Judas, in hellgrüner Markierung, kann das engelhafte Wesen des am Boden liegenden Malchus erkannt werden. Außerdem ist Satan-Engel Petrus mit dem am Boden liegenden Malchus zu sehen, nachdem er offenbar dessen rechtes Ohr mit Vorsatz abgeschlagen hat. Damit konnte der engelhafte und angesehene Malchus, der als Diener bei Kajaphas, dem Hohenpriester Israels, arbeitete, wegen des abgeschlagenen Ohrs nicht mehr Wort für Jesus bei den Soldaten ergreifen, um der Verhaftung von Jesus durch die Soldaten zu entgehen. Satan-Engel Petrus wird damit zum überführten Mittäter bei der Verhaftung von Jesus im Garten Gethsemane, Cosimo Rosselli und Biagio d’Antonio, 1482, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.

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Geheimnis der Fußwaschung oder die Wahl des neuen Christus Nachfolgers: Fresko von Giotto di Bondone, Cappella degli Scrovegni, Padua

Mittäterschaft des Petrus bei der Verhaftung von Jesus im Garten Gethsemane, Cosimo Rosselli und Biagio d’Antonio, 1482


Abbildung 245: „Das Letzte Abendmahl“ mit der Episode des am Holzkreuz verstorbenen Jesus und einer Prophezeiung. Die orangefarbene Markierung bebildert den gekreuzigten Jesus Christus und die Konsequenzen die zu erwarten sind. Johannes der Evangelist stützt in einer Vorhersehung die Gottesmutter in hellblauer Markierung, und hilft die Leiden, die das wiedergeborene Christuskind wegen der Kreuzigung und dem Tod von Jesus Christus am Holzkreuz treffen werden, zu mildern. Zu nennen sind aufgrund der Position der stützenden Hände von Johannes vor allem der Rücken-, Brust- bzw. Lungenbereich, die deshalb beim wiedergeborenen Christuskind vermutlich betroffen sein werden. Hintergrund dafür ist die Erkenntnis, dass die Sündenschuld der Menschheit im Untergrund des Bodens und deshalb in der Biomasse steckt, die wiederum im heranwachsenden Holz enthalten ist.


Verständlich kann diese Gegebenheit in der hellgrünen Markierung werden, mit dem im Vordergrund ersichtlichen, großen Baum, der mit dem nachwachsenden Holz die Sündenschuld der Menschheit visualisiert. Das Ergebnis der aus dem Boden hervorsprießenden Sündenschuld der Menschheit lässt sich symbolhaft über die Bergerhebung in Gestalt eines Höckers erfahren, der sich dann am Rücken des wiedergeborenen Christuskindes ausformen und zu lebenslangen Krankheiten und Leiden führen wird. Die beiden mit Jesus gekreuzigten und der Überlieferung nach verurteilten Verbrecher bezeugen indes die Schwere der auf Jesus durch den Kreuzestod übergegangenen Sündenschuld. Und das bedeutet für den gekreuzigten Jesus Christus, dass seine Seele aufgrund seines Todes am Holzkreuz auf Verbrecher-Niveau abgesunken ist. Über die sich im Hintergrund des gekreuzigten Jesus auftürmende Wolkenformation, die in roter Markierung zu sehen ist, lassen sich schwere Unwetter wegen der übergegangenen Sündenschuld vorhersehen, Cosimo Rosselli und Biagio d’Antonio, 1482, Sixtinische Kapelle, Vatikan, Rom.


„Das Letzte Abendmahl“ mit der Kreuzigung Jesu und einer Prophezeiung, Cosimo Rosselli und Biagio d’Antonio, 1482

ZEIT für das Letzte Abendmahl, zur Fußwaschung und zur Mittäterschaft des Petrus bei der Verhaftung von Jesus

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von Berthold Jerg